Funktionen der Mineralstoffe

 

Chlorid: Kommt in Verbindungen mit Natrium oder Kalium in gebundener Form vor. Im Magen bildet es gemeinsam mit Sauerstoff die Magensäure. Als Kochsalz wird es dem menschlichen Organismus in ausreichender Menge zugeführt.

Eisen: Seine Hauptfunktion ist die Sauerstoff-, Kohlendioxid- und Elektronzuführung. Die Absorption von Eisen wird von Vitamin C und tierischen Proteinen gefördert, während Gerbsäure und die in Getreidesorten enthaltenen Phytinsäure die Absorption hemmen. Eisenmangel kann zur Blutarmut, Schwäche, Blässe und Erschöpfung führen.

Fluor: Ein wichtiger Bestandteil von Knochen und Zähnen. Infolge Fluormangels werden die Zähne anfälliger gegen Karies. Besonders bei schwangeren Frauen, stillenden Müttern und kleinen Kindern muss man auf die Deckung des Fluoridbedarfes achten. Eine Überdosierung von Fluoriden ist gefährlich.

Jod: Essentielles Mikroelement zur Bildung der Schilddrüsenhormone. Jod ist unentbehrlich für die Entwicklung des Embryos in der Gebärmutter. Bei Jodmangel kommt es zu Störungen der Schilddrüse (Struma).

Kalium: Hauptbestandteil der Zellen. Kalium ist verantwortlich für die Muskelkontraktion und hilft den Herzrhythmus aufrechtzuerhalten. In der Regulierung des Wasserhaushaltes des Köpers spielt es ebenfalls eine wichtige Rolle. Infolge Kaliummangels können Muskelschwäche, Krämpfe, Blutdrucksenkungen, Kreislaufstörungen, Darmträgheiten und Störfunktionen der Nieren auftreten.

Kalzium: Grundlegender Bestandteil der Knochen und Zähne. Bei niedrigem Kalziumspiegel kann Knochenerweichung eintreten, während ein wesentlicher Mangel an Ca Tetanie (Muskelkrämpfe) hervorrufen kann.

Magnesium: Essentielles Element des Stoffwechsels von Protein und Kohlenhydrat. Magnesium ist unentbehrlich für die Muskel- und Herzmuskelfunktion. In der Knochenbildung und im Wachstum kommt ihm ebenfalls eine wichtige Bedeutung zu. Magnesiummangel kann leichte Erregbarkeit, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Schwindel und Kopfschmerzen hervorrufen.

Mangan: Wirkt im Stoffwechsel von Protein, Fett und Kohlenhydrat mit und trägt zur Knochen- und Bindegewebebildung bei.

Natrium: Reguliert gemeinsam mit Chlor und Kalium den Flüssigkeitshaushalt des menschlichen Organismus. Außerdem spielt es eine wesentliche Rolle in der Reizbarkeit der Muskeln, der Regulierung des Blutdruckes und der Aktivierung bestimmter Enzyme. Natriummangel kann Mattigkeit, Übelkeit, Muskelkrämpfe und Ohmacht verursachen.

Phosphor: Bildet gemeinsam mit Calcium einen wichtigen Bestandteil der Knochen und Zähne. Im Stoffwechsel von Protein, Fett und Kohlenhydrat, sowie in der Energiespeicherung ist er unverzichtbar. Mit einem Phosphormangel ist nur in äußerst seltenen Fällen zu rechnen.

Zink: Ist Bestandteil zahlreicher Enzyme, sowie des Insulins und wirkt auch im Stoffwechsel von Protein, Fett und Kohlenhydrat mit. Daneben spielt es eine wichtige Rolle in der Heilung von Wunden und der Funktion des Immunsystems. Ein Mangel an Zink kann Störungen der oben genannten Funktionen hervorrufen, sowie zu Beeinträchtigungen des Geschmackempfindens und Appetitlosigkeit führen.

 

 

 

 

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